Tipps zum Einschlafen

31 Tipps zum Einschlafen

Du bist hundemüde. Und suchst nach Tipps zum Einschlafen? Natürlich fällt dir dann -wenn du schlaflos im Bett liegst – gerade nichts ein. Damit dir das nicht mehr passiert, findest du hier jede Menge Ideen wie du schneller einschlafen kannst. Dabei ist es völlig normal, wenn du auch mal 20 Minuten benötigst, um einzuschlafen. Die ideale Einschlafdauer gibt es nicht und bei den meisten Menschen variiert sie auch – je nachdem wie der Tag verlief, wie anstrengend er war oder wie man gerade auch abschalten konnte.

Eine Sache jedoch fanden Wissenschaftler heraus: Es ist keinesfalls ratsam und kein Tipp zum Einschlafen, beim Versuch einzuschlafen, ständig auf die Uhr zu blicken. Solltest du allerdings über längere Zeit hinweg Einschlafprobleme haben und sämtliche Tipps zum Einschlafen vergebens sein, geh bitte mal zum Arzt.

Wie geht einschlafen?

Schlaf und Einschlafen ist nach wie vor ein gewisses Phänomen: Das Bewusstsein schwindet. Die Atmung wird langsamer und flacher. Der Puls wird regelmäßiger. Die Muskeln entspannen sich, die Körpertemperatur sinkt dabei, irgendwann gleiten die Gedanken wie auf Wolken weg und wir dämmern ins Reich der Träume.

Dabei hilft uns das Hormon Melatonin, das im Blut dafür sorgt, dass sich der Körper vom Wach-Stadium langsam aufs Schlafen einstellt. Dann beginnen die gerade genannten Prozesse und wir schlafen ein – falls der Körper das schafft und alle notwendigen Vorgänge mitmachen – unser Kopf das Gedankenkreiseln einstellt, wir zur Ruhe kommen, der Puls nicht rast oder wir sonst auch keine wie auch geartete Ablenkung haben.

Wieso wacht man nachts auf?

Während des Schlafes durchlaufen wir verschiedene Schlafphasen. Es wechseln sich Tiefschlaf- und Traumphasen ab und zwar etwa vier bis sechsmal pro Nacht. Und es ist normal, dass jede schlafende Person bis zu 28-mal pro Nacht aufwacht. Dies normalerweise aber gar nicht aktiv miterlebt und sich morgens auch nicht erinnert, sofern die Wachzeit weniger als drei Minuten lang war.

Diese Wachzeiten sind nötig, damit wir auch noch etwas von unserer Umwelt mitbekommen, beispielsweise wenn Gefahr droht oder der Nachwuchs ein Geräusch von sich gibt. Die Schlafphasen wechseln sich ab und unsere Sinne sind zwischendurch aktiv. So lässt unser Gehirn ungewohnte Reize und Geräusche zu uns durchdringen.

Problematisch erlebt man diese nächtlichen Wachphasen allerdings dann, wenn sie sich häufen und / oder man nicht wieder einschlafen kann.

Wie kann man schneller einschlafen?

In jeder Hinsicht ist es wichtig, einen für sich guten Schlafrhythmus zu finden. Wann ist für sie die beste Zeit ins Bett zu gehen und wann, wieder aufzustehen? Denn der Körper merkt sich die Ruhephasen und schüttet dann zur passenden Zeit das Einschlafhormon Melatonin aus.

Sind sie tagsüber müde, weil sie nachts schlecht geschlafen haben? Und versuchen sie dies durch einen Mittagsschlaf auszugleichen? Vielleicht lassen sie den Mittagsschlaf eher weg und gehen raus an die frische Luft? Das stimuliert den Körper und bringt ihnen Sauerstoff. Und wenn sie es gar nicht aushalten, dann machen sie eher einen Powernap von 10 bis 15 Minuten.

Es gibt zudem Sportarten, die für Menschen mit Schlafproblemen gut geeignet sind. Hier ist es wichtig, den Stress loszuwerden und auch auszupowern. Probieren sie doch aus, was zu ihnen passt. Empfehlenswert als Tipps zum Einschlafen wären Kraftsport zum Muskelaufbau und Ausdauertraining, aber auch Yoga, Qi Gong oder Tai-Chi.

Tipps zum Einschlafen

Tipps zum Einschlafen

  1. Überlegen sie sich eine Abendroutine. So können sie wahrscheinlich besser abschalten und der Körper kann loslassen. Finden sie heraus, was ihnen guttut. Vielleicht eine leckere Tasse Tee, ein beruhigendes Bad oder ein Abendspaziergang?
  2. Haben sie es schon einmal mit einem Podcast versucht?
  3. Kennen sie Einschlafmeditationen?
  4. Sport nicht allzu spät am Abend. Sonst braucht ihr Körper nach dem Training zu viel Zeit zum runterfahren und sie können erst später einschlafen. Am Abend ist es ratsam, entspannende Einheiten wie Stretching, Yoga oder Atemübungen zu machen.
  5. Wie wäre es mit einem entspannten Saunabesuch am Abend?
  6. Finden sie  heraus, was ihr Lieblingsgetränk am Abend ist, das sie am besten beruhigt? Das kann die Heiße Milch mit Honig sein, ein Kräutertee oder auch eine Tasse Choconuit, was ich gern mag.
  7. Alkohol ist eher kontraproduktiv. Vermeintlich kann man zwar schneller einschlafen. Allerdings leidet der Tiefschlaf.
  8. Lassen sie die Finger vom Fernsehen im Schlafzimmer. Das wird zwar bei Tipps zum Einschlafen manchmal genannt. Aber das blaue Licht hält sie eher wach und kann auch die Produktion von Melatonin hemmen.
  9. Lesen sie gerne? Entscheiden sie sich doch für ein gemütliches Buch, das sie beruhigt. Eher ungünstig sind allzu spannende Bücher oder blutrünstige Themen, die aufregend sind und ihre Gedanken gefangen halten.
  10. Können sie ihr Schlafzimmer abdunkeln? Je dunkler dein Raum, desto besser funktioniert die Produktion von Melatonin. Das ist gut für die nächtliche Erholung und für die Tiefschlafphasen.
  11. Sorgen sie für genügend Sauerstoff im Raum. Lüfte vor dem Schlafengehen. Mach am besten eine Routine daraus.
  12. Haben sie elektronische Geräte in der Nähe des Bettes? Überprüfen sie dies und versuchen, diese aus dem Schlafraum zu verbannen oder weiter weg zu platzieren.
  13. Verfallen sie nicht ins Grübeln und beschäftigen sich nicht mit negativen Gedanken. Versuchen sie stattdessen an positive Erlebnisse zu denken. Oder stellen sich die Frage: „Wie gelingt es mir immer, gut einzuschlafen?“ Dann beschäftigen sie sich mit positiven Erinnerungen, die ihnen das Einschlafen erleichtern können. Denn unser Gehirn sucht automatisch nach Lösungen für Fragen und Probleme.
  14. Atemübungen sind ein guter Tipp zum Einschlafen: Sie konzentrieren sich dabei auf das Zählen der Atemzüge und gleiten so sanft in den Schlaf. Sprechen sie sich in Gedanken vor: „Tief einatmen – lange und gründlich ausatmen“.
  15. Die richtige Raumtemperatur. Beim Schlafen sinkt unsere Körpertemperatur leicht ab. Ist das Schlafzimmer zu warm, funktioniert dieser Mechanismus schlechter. Daher sollte der Schlafraum eher kühl sein und die Temperatur zwischen 17 und 19 Grad liegen.
  16. Schränken sie ihren Kaffeekonsum ein: Am besten keinen Kaffee mehr am späten Nachmittag trinken.
  17. Treiben sie Sorgen um? Dreht sich das Gedankenkarussell ? Versuchen sie, diese vor dem Schlafengehen aus ihrem Kopf zu verbannen. Vielleicht schreiben sie ihre Sorgen in ein Tagebuch und geben sie so ab? Oder sie sorgen vor dem Zu-Bett-Gehen bewusst für heitere Ablenkung mit einem freundlichen Buch.
  18. Legen sie Zettel und Stift neben das Bett. Dann können sie Ideen oder Sorgen auch nachts notieren, falls sie die Themen umtreiben. Geben sie sie ans Papier ab und sagen sich dann auch: „Ich brauche mir darüber jetzt keine Gedanken mehr zu machen.“
  19. Üben sie Entspannungsmethoden wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Qi Gong.
  20. Falls das Einschlafen gar nicht klappt: Bleiben sie ruhig, entspannen sie sich. Es ist in Ordnung, einfach zu dösen und auszuruhen. Auch das bringt dir Erholung.
  21. Akzeptieren sie die Situation und denken an etwas Schönes, womit sie sich am nächsten Tag belohnen können. Das kann auch eine Kleinigkeit sein. Hauptsache sie freuen sich darauf.
  22. Der Duft von Zirbenholz und Zirbenöl entspannt. Ein paar Zirbenspäne auf dem Nachttisch mit Zirbenöl beträufeln beruhigt die Nerven. Ebenso der Duft von Lavendel.
  23. Ein voller Bauch schläft schlecht ein. Schwere Mahlzeiten liegen dir schwer im Magen. Also versuchen sie, am Abend eher leichte Mahlzeiten zu essen und auch eher früher als später.
  24. Trinken sie ein Glas Kirschsaft . Denn der Saft der Montmorency-Kirsche (LINK ZU AMAZON) verbessert die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Zudem fand man in einer Studie heraus, dass die Testpersonen schneller einschliefen.
  25. Frische Bettwäsche macht das Einschlafen kuscheliger. Die Schlafqualität steigt.
  26. Entspannen sie ihre Gesichtsmuskulatur: Denken sie bewusst an ihre Zunge. Sie liegt locker in deinem Mund. Entspannen sie die Augen, die Nase, die Wangen, führen ein Gähnen herbei. Aaaahhhh.
  27. Nutzen sie das Bett nur zum Schlafen. Nicht zum Lernen oder Essen oder Telefonieren.
  28. Schauen sie nachts nicht auf die Uhr.
  29. Halten sie ihre Füße beim Einschlafen warm.
  30. Halten sie ihr Schlafzimmer ordentlich. Lassen sie ihre Klamotten nicht herumliegen und achten darauf, dass es nicht zur Rumpelkammer mutiert.
  31. Zu guter Letzt: Setzen sie sich nicht unter Druck. Es ist so wie es ist, wenn es gerade nicht anders geht!

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Zirbeldrüse

Wie beeinflusst die Zirbeldrüse meinen Schlaf?

Viele Menschen haben Probleme beim Einschlafen und Durchschlafen, manchmal ist der Grund auch Jetlag oder Schichtarbeit, was den Schlafwachrhythmus beeinträchtigt und die Zirbeldrüse durcheinanderwirbelt.

Was ist die Zirbeldrüse?

Die Zirbeldrüse ist eine kleine Drüse im Gehirn, die bei Menschen und manchen Tieren gleichermaßen vorkommt (lediglich wenige Millimeter klein). Sie ist gemeinsam mit der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) zuständig für die Produktion von Hormonen. Dabei liegt sie relativ genau im Zentrum des Gehirns und ihre Form hat Ähnlichkeit mit einem Pinienzapfen. Obwohl sie sehr klein ist, ist sie für unseren Schlaf immens wichtig, da sie das Schlafhormon Melatonin produziert.

Welche Aufgaben hat die Zirbeldrüse?

In der Zirbeldrüse werden von den Pinealozyten die Hormone Melatonin und Serotonin gebildet, die für den Schlaf-Wach-Rhythmus und andere zeitliche Rhythmen zuständig sind. Deshalb ist es enorm wichtig, dass die Produktion reibungslos funktioniert, da viele Körperfunktionen zeitabhängig sind und vor allem, weil ein gutes Funktionieren unserer Hormone einen wirklich großen Einfluss auf unsere geistige wie auch körperliche Gesundheit hat.

Zirbeldrüse hat großen Einfluss auf unseren Schlaf

Der Tag-Nacht-Rhythmus wird vor allem über das Melatonin gesteuert und hat einen großen Einfluss auf viele Organe, aber auch den Verlauf der Pubertät, auf die sexuelle Reife oder depressive Verstimmungen.

Das Melatonin aus der Zirbeldrüse ist hier beteiligt:

  • Organtätigkeit
  • Tiefschlafphasen
  • Hormonhaushalt
  • Keimzellenproduktion
  • Wachstumshormone

Wie funktioniert die Zirbeldrüse?

Über die Netzhaut und den Sehnerv, das Rückenmark und den Hypothalamus empfängt die Zirbeldrüse Lichtsignale, so dass sie manchmal auch das „dritte Auge“ genannt wird. Die Zirbeldrüse empfängt also Lichtsignale immer dann, wenn die Retina des Auges Licht empfängt. Das geht übrigens auch bei geschlossenen Augen, weswegen es wichtig ist, das Schlafzimmer abzudunkeln, wenn man erholt schlafen möchte.

Sie ist also so etwas wie unsere innere biologische Uhr. Durch sie kann sich der Körper an Verschiebungen anpassen wie Interkontinentalflüge, Schichtarbeit oder schlicht lange Partynächte.

Fast alle inneren Organe sind von der Leistungsfähigkeit der Zirbeldrüse abhängig. Denn durch die Blutbahnen wandert das Melatonin durch den Körper und reguliert die Funktion von Herz, Leber und Nieren. Bei Frauen zudem noch Hormone, die für die Produktion der Eizellen zuständig sind.

Zirbeldrüse und der gute Schlaf

Schlafen ist immens wichtig für unsere Gesundheit und vor allem auch für das Immunsystem. Für ein ausgeglichenes Tag-Nacht-Gefühl kann es dir helfen, wenn du regelmäßig tagsüber an die frische Luft gehst und Tageslicht beziehungsweise Sonne tankst. So kann sich die innere Uhr anpassen und Schlafstörungen können sich bessern.

Alternativ kannst du es auch mit Lichttherapie versuchen oder selbst eine Tageslichtlampe anschaffen, die Sonnenlicht simuliert.

Zirbeldrüse Tageslichtlampe

Ebenfalls schlaffördernd sind Entspannungsmethoden wie autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Yoga oder Atemtherapie. Denke auch an alternative Heilmethoden sowie Hausmittel.

Warum ist es wichtig, dass die Zirbeldrüse gut funktioniert?

Wenn die Zirbeldrüse nicht optimal funktioniert, sinkt der Melatoninspiegel im Körper. Das beschleunigt den Alterungsprozess und kann eventuell sogar mit dem Entstehen von Alzheimer zusammenhängen.

Einschlafen ist ebenfalls abhängig von der Zirbeldrüse. Da der Schlaf-Wach-Rhythmus über sie gesteuert wird, ist es vorteilhaft, wenn sie ihre Aufgaben ordnungsgemäß erledigt: Tagsüber wird Serotonin gebildet und dann in Melatonin umgewandelt, was das Einschlafen fördert. Das Serotonin ist im Gegenzug als Glückshormon für das Wohlbefinden und die Entspannung zuständig. Nur wenn beides funktioniert, ist auch unser Schlaf heilsam und erholend.

Was hemmt die Zirbeldrüse?

Die Zirbeldrüse hat es am liebsten, wenn die Abläufe geregelt und geordnet zugehen. Also regelmäßige Arbeitszeiten, immer gleiche Zubettgehzeiten und Aufstehzeiten und gleichbleibender Tagesablauf. Durch die permanente Verfügbarkeit an Entertainment, Reizüberflutung und oftmals Verschiebungen im Tag-Nacht-Rhythmus kommt auch die Zirbeldrüse unter Umständen aus dem Gleichgewicht.

Gefährlich für die Zirbeldrüse:

  • Einschränkung der Funktion durch gestörten Tag-Nacht-Rhythmus
  • Schlechte Ernährung und die Zufuhr zu vieler Giftstoffe aus der Umwelt
  • Fluorid steht ebenfalls im Verdacht schlecht für die Zirbeldrüse zu sein in dem es für Verkalkungen verantwortlich sein könnte.

Was kann ich der Zirbeldrüse Gutes tun?

Es gibt einige Dinge und Maßnahmen, mit denen man die Zirbeldrüse aktivieren und schützen kann. Was wiederum gut fürs Einschlafen und Durchschlafen ist.

  • Regelmäßig an die frische Luft, um Licht und Sonne zu tanken.
  • Integriere Entspannungstechniken in deinen Tag und dein Leben.
  • Mache Atemübungen, um die Sauerstoffzufuhr zu verbessern.
  • Trinke viel Wasser. Das erleichtert das Ausscheiden von Giftstoffen.
  • Unterstütze deine Leber mit Bitterstoffen. Diese kannst du über die Nahrung (Racchiosalat, Gewürze…) zu dir nehmen oder pflanzliche Tropfen kaufen. LINK
  • Bewege dich ausreichend. Zum Einen bist du dann Abends müde und zum Anderen wirkt sich Sport auch auf die Hormonproduktion aus.
  • Mach die Nacht nicht zum Tag.
  • Versuche, deinen Schreibtisch ans Fenster zu stellen.
  • Vermeide Kunstlicht.
  • Iss viel und regelmäßig Obst. Vor allem Kirschen wirken sich etwas auf den Melatoninhaushalt aus.

Weitere Blogbeiträge:

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Aggressiv durch Schlafmangel. Neun effektive Strategien dagegen! | (schlafen-schnarchen.de)

Schlafstörungen

Einschlafhilfe Erwachsene: Die besten erprobten Tipps

Genau deshalb habe ich mir ein paar Gedanken gemacht und erzähle Ihnen von Dingen und Einschlafhilfen für Erwachsene, die bei mir selbst ganz gut helfen. Und hoffe sehr, dass auch Sie ein paar umsetzbare Anregungen finden:

Was kann man gegen Einschlafprobleme tun?

Selbstgemachtes als Einschlafhilfe für Erwachsene

Tees

Mein Tee-Rezept als Einschlafhilfe für Erwachsene
Ich bin eine leidenschaftliche Tee-Trinkerin und trinke (meistens auch im Sommer) mindestens eine Kanne Tee, manchmal auch zwei pro Tag. Daher habe ich jede Menge „Erfahrungswerte“ was Geschmacksrichtungen, Wirkung und Zusammensetzung angeht.
Hier verrate ich Ihnen meine Einschlaf-Mischung:
Für 100g benötigen Sie folgende Zutaten:
25g Melisse. Sie gibt dem Tee einen leicht zitronigen frischen Touch, den ich sehr mag.
25g Hopfen. Er wirkt beruhigend.
25g Johanniskraut zur Entspannung
20g Baldrian zur Beruhigung
5g Orangenschalen für den guten Geschmack.

Einschlafhilfe für Erwachsene, die gerne mal frieren

  1. Bettsocken

Ja. Socken. Denn warme Füsse sind eine gute Unterstützung für alle Menschen, die unter kalten Füssen leiden oder generell eher verfroren sind. Und wer kann schon mit kalten Füssen einschlafen? Es gibt sogar wissenschaftliche Studien, die belegen, dass Bettsocken helfen, schneller einzuschlafen und somit eine Einschlafhilfe für Erwachsene darstellen. Und dabei ist es so, dass durch die gewärmten Füsse die Blutgefässe weiter werden und somit mehr Wärme  außen abgegeben wird. So sinkt die gesamte Körpertemperatur ein wenig ab und das ist ein Signal für den Körper, dass er einschlafen darf.

Einschlafhilfe Erwachsene

2.Socken stricken

Wenn  Sie darüberhinaus gerne was selbst gestalten, dann finden Sie hier auch noch eine frei verfügbare Anleitung zum Stricken. Diese habe ich selbst schon ausprobiert. Sie funktioniert sehr gut. Und vielleicht hilft Ihnen ja Stricken auch beim abendlichen Abschalten und zur Ruhe kommen? Wenn man den Bogen mit den Socken, das heist der Ferse, erstmal raushat, dann entspannt Stricken wirklich sehr.  Link zur Strickanleitung

Noch mehr Einschlafhilfen

3. Zusätzliche kleine Decke

Wenn Sie keine Socken mögen oder Ihnen diese manchmal dann sogar zu warm werden (so geht es mir manchmal, wenn ich nachts aufwache: Dann habe ich zuweilen das Gefühl, dass meine Füsse in den Socken glühen und muss sie ganz schnell loswerden). Dann ist eine kleine zusätzliche Decke im Fussbereich DIE Lösung, da sie leicht weggeschoben warden kann und auch die Füsse nicht einengt. Da für manche Menschen auch die Bündchen an den Beinen störend oder einschneidend sind.

4. Heisse Schoki, Warme Milch

Heisse Milch mit Honig – das kannte schon unsere Oma als Einschlafhilfe für Erwachsene und Kinder. Und was damals gut war und funktioniert hat, geht heute immer noch. Bei mir jedenfalls klappt das. Die warme Milch wärmt mich schön durch  und es gibt so ein wohliges Gefühl von Ruhe und Geborgenheit, wenn man sich mit der warmen Milch nochmal auf dem Sofa, dem Lieblingssessel im Schlafzimmer oder vielleicht schon im Bett sitzend zusammenrollen kann. Ich trinke alternative auch gerne eine fertige Einschlaf-Heisse-Schokolade, bei der man lediglich das Pulver in heisse Milch oder heisses Wasser einrührt. Sie duftet sehr gut und ich finde Sie persönlich sehr beruhigend. Deshalb nehme ich sie auch gerne mit auf Reisen, wenn im Hotelzimmer vielleicht nur ein Wasserkocher steht, aber keine Milch zur Verfügung ist.

Wer nicht so auf Selbstgemachtes steht: Weitere Einschlafhilfen für Erwachsene

Dodow

Auf dieses Gerät bin ich mal zufällig bei Recherchen gestoßen und finde die Idee genial gut. Denn ohne Medikament oder sonst was, hilft der Dodow beim Einschlafen. Das Gerät hat zwei Programme mit 8 oder 20 Minuten und schaltet sich danach aus. Und das Prinzip ist denkbar simpel: Das Gerät wirft Lichtkreise an die Decke, die rhythmisch größer und wieder kleiner warden. Beim Größerwerden atmet man ein und wenn der Kreis wieder kleiner wird, atmet man aus. So reguliert sich die Atmung, der Stoffwechsel fährt runter, die Gedanken warden langsamer und der Körper kommt zur Ruhe, so dass man einschlafen kann.

  Rituale

Und noch einige Einschlafrituale, die ich persönlich sehr mag und gerne weitergeben möchte:

  1. Lüften Sie Ihr Schlafzimmer vor dem zu Bett gehen. Die richtige Schlaftemperatur reduziert Schlafstörungen.
  2. Verdunkeln Sie richtig. Denn in einem dunklen Raum erholt sich der Körper besser.
  3. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Schlafzimmer aufgeräumt ist. Machen Sie ein Ritual aus dem “in Ordnung halten”.
  4. Gewöhnen Sie sich leichte Mahlzeiten am Abend an.
  5. Lassen Sie Ihr Handy, Tablet etc ausserhalb des Schlafzimmers. Bauen Sie das Ablegen und komplette Ausschalten der Geräte in Ihr abendliches Zubettgeh-Ritual ein.
  6. Gewöhnen Sie sich an erst ins Bett zu gehen, wenn Sie wirklich müde sind.
  7. Bauen Sie tagsüber Entspannungsphasen in Ihren Alltag ein.
  8. Sorgen Sie tagsüber für genügend Ausgleich und Bewegung.
  9. Gehen Sie regelmäßig an die frische Luft und atmen Sie dabei richtig durch.
  10. Trainieren Sie das Loslassen Ihrer Gedanken. Regelmäßig.
  11. Gewöhnen Sie sich an, Dinge vor dem Schlafengehen zu erledigen. Dann können Sie einen Haken dahintermachen und Ihre Gedanken kreisen nicht um Unerledigtes.
  12. Denken Sie beim Einschlafen an positive Dinge. Versuchen Sie, sich auf den nächsten Tag zu freuen. Das macht glücklich.
  13. Greifen Sie zu Hausmitteln (Link zum Blog)
  14. Machen Sie Lesen zu einem EInschlafritual

Sonstige Einschlafprobleme

Auf  Reisen und in fremden Betten

Guter Schlaf auf Reisen ist zumindest teilweise eine Frage der guten Vorbereitung! Denn wer gut geplant und die Dinge griffbereit hat und in Ruhe reisen kann, hat schon die halbe Miete eingefahren. Also sollten Sie sich vorher überlegen, welche die Bedingungen Sie vorfinden könnten. Beispielsweise sollten Sie für die zugige Luft einer Klimaanlage gewappnet sein. Ich ziehe hier immer lange Hosen, Socken und Sneaker an, damit ich von unten her schon mal warm habe. Darüberhinaus gehört ein leichter Schal zu meiner Reiseausstattung, um Zugluft am Hals entgegentreten zu können. Vielleicht helfen Ihnen hier auch ein zusätzliche warme Socken. Oder ein Nackenhörnchen, das den Kopf stabilisiert?

Vorschlag für eine Reisepackliste als Einschlafhilfe für Erwachsene:

  • Schal
  • Kuschelsocken
  • Ohrstöpsel
  • Augenbinde
  • Nackenhörnchen
  • Kleines Kuschelkissen oder Zirbenkissen
  • Handcreme (mich stören trockene Hände)
  • Gesichtswasser (erfrischt nach einem langen Flug)
  • Zahnbürste und ein paar kleine Toilettenartikel

Die erste Nacht in fremder Umgebung

Oje. Wenn Sie dann sehr müde im Hotel ankommen, ist die erste Nacht machmal sehr hart. Hier hilft es, wenn Sie sich mit gewohnten Dingen umgeben.

  • Zum Beispiel ein kleines zusätzliches Kissen (ich habe hier eine kleine Eule, die mir eine Freundin genäht hat. Sie begleitet mich fast überall hin) BILD EULE.
  • Gewohnte Düfte können helfen. Ich nutze hier ein Zirbenduftspray, das ich auch zu Hause in Gebrauch habe.
  • Warme Socken, die ein wohliges Gefühl geben
  • Und wenn alles nichts hilft, nehmen Sie ein Schlückchen aus der Minibar. Hier aber nicht übertreiben.

Ich hoffe sehr, dass Sie mindestens eine Idee aus dem Blog-Beitrag mitnehmen konnten, die Ihnen zukünftig das Schlafen und Einschlafen erleichtert. Falls Sie noch andere Ideen haben, die gut funktionieren oder auch Fragen, dann bitte einen Kommentar hinterlassen.