Die 6 besten Hausmittel gegen Schlaflosigkeit

„Dagegen muss doch ein Kraut gewachsen sein!“ Dieser Ausspruch ist schon uralt – und stimmt sehr häufig. Denn gegen vielerlei Beschwerden gibt es Hausmittel gegen Schlaflosigkeit und kleine Helferlein, die unsere Großmütter noch gut wussten, die dann in Vergessenheit gerieten und mittlerweile – zum Glück – wieder up to date sind.

Ich habe hier einige Hausmittel gegen Schlaflosigkeit zusammengetragen, die sich bei Schlaflosigkeit gut bewährt haben. Viele davon sind hervorragend miteinander kombinierbar. Probieren Sie bitte herum, was zu Ihnen passt und ich freue mich über einen Kommentar, Ihre Erfahrungen oder gerne auch Anregungen und weitere Ideen.

#1:  Tee trinken

Abwarten und Tee trinken? Nein! Tee wirkt wirklich. Denn kann sehr sanft das Einschlafen fördern und dem Körper helfen, zur Ruhe zu kommen. Dabei sollten Sie allerdings etwas Geduld aufbringen, da es einige Zeit dauern kann, bis sich Ihr Körper an diese Art der Beruhigung gewöhnt und Sie sich zunehmend besser mit dem Tee entspannen können. Sie könnten daraus dann vielleicht auch eine Art Ritual machen. Denn je mehr Abläufe gewohnt sind, desto eher können Sie abschalten und zur Ruhe kommen.

Tee aus Hopfenblüten

Hopfen wirkt beruhigend und das auch dann, wenn er außerhalb von Bier konsumiert wird. Erhältlich ist loser Hopfen in der Apotheke. Übergießen Sie einen Teelöffel der Blüten mit kochendem Wasser und lassen den Tee dann zugedeckt zehn Minuten ziehen. Trinken Sie den Tee in kleinen Schlucken. Wenn möglich mittags und abends.

Alternative: Hopfenmilch

Trinken Sie diese Milch kurz vor dem Schlafengehen, denn diese Milch macht angenehm müde. Kochen Sie zwei Teelöffel getrocknete Hopfenblüten in einem Viertel Liter Milch auf. Lassen Sie diese dann ein paar Minuten abgedeckt ziehen, gießen Sie die Milch durch ein Sieb und süßen Sie das Getränk mit ein wenig Honig.

Tee aus Lavendelblüten

Diesen Tee gibt es lose oder bereits fertig in Teebeuteln. Lavendel hat ebenfalls eine sehr beruhigende Wirkung. Falls Sie lose Blüten haben, geben Sie einen bis zwei Teelöffel in eine Tasse, übergießen sie mit kochendem Wasser und lassen diese zehn Minuten ziehen. Diesen Tee können Sie je nach Geschmack (und Jahreszeit) mehrmals täglich trinken.

Baldriantee

Die Wurzel des Baldrian wirkt sehr beruhigend, leider schmeckt der Tee nicht so gut. Daher sollten Sie hier vielleicht erst mit einer kleineren Menge testen oder eine schmackhaftere Fertigmischung kaufen, in der andere Kräuter vermischt sind. Oder

#2: Fußbad

Ein wohlig warmes Fußbad. Also für mich ist das ein Traum! Ich beginne dabei mit warmem Wasser aus der Leitung und koche mir einen Liter Wasser mit dem Wasserkocher, den ich dann neben mich und mein Fußbadwännchen stelle. Alle paar Minuten, wenn das Wasser kälter wird, einfach ein paar Schluck Wasser nachgießen. Aber achten Sie darauf, dass Sie wirklich nur neben die Füße gießen, da das Wasser wirklich heiß ist.

#3: Ernährung

Versuchen Sie nicht allzu spät zu essen. Optimal ist es, wenn Sie die letzte Mahlzeit nicht nach 19:00 Uhr zu sich nehmen. Achten Sie dabei auf leichtes, nicht zu fettes Essen, das den Organismus stark belastet. Je leichter das Essen, desto besser wird die Mahlzeit verdaut. Vermeiden Sie dabei Rohkost, fettes Fleisch und blähende Hülsenfrüchte. Eine Banane mit etwas Zimt wäre hervorragend.

#4: Wärme

Wer friert, kann schlecht einschlafen. Denn dann ist man so mit sich selbst und der Kälte beschäftigt, dass Einschlafen oder (Wieder-)Einschlafen sehr schwer ist. Also halten Sie das Schlafzimmer eher kühl zum Schlafen. Gut sind so um die 18Grad und Ihre Füße und Ihr Bett kuschelig warm. Haben Sie schon mal über Schlafsocken nachgedacht? Oder bringen Sie die gute alte Wärmflasche zum Einsatz. Sie wärmt zuverlässig und kann dann einfach aus dem Bett geschubst werden. 3 Rezepte für selbstgemachte Badezusätze finden Sie in diesem Blogbeitrag.

#5: Kirschsaft

Das Schlafhormon Melatonin ist ein Kirschen enthalten. Probieren Sie es doch einmal mit einem Glas Kirschsaft als Hausmittel gegen Schlaflosigkeit bevor Sie sich bettfertig machen.

#6: Heiße Milch mit Honig

Und zum Abschluss das beliebteste Hausmittel zum Einschlafen: Die gute altbewährte heiße Milch mit Honig. Bei vielen von uns weckt sie angenehme Kindheitserinnerungen bei der Oma. Sie macht wohlig warm und entspannt. Leicht sättigend wirkt sie auch und kann so gut helfen, zur Ruhe zu kommen. Milch und Honig können Sie übrigens auch in der Badewanne anwenden.

Sollten Ihre Beschwerden länger anhalten, dann suchen Sie bitte einen Arzt auf. Die oben aufgeführten Ideen helfen unterstützend, können aber keinen Arzt ersetzen. Dennoch wünsche ich Ihnen viel Erfolg beim Durchprobieren und eine gute Nacht!

About Astrid

Check Also

Schnarchtyp

Welcher Schnarchtyp bin ich?

Schnarchen ist nicht gleich Schnarchen. Da gibt es in der Tat große Unterschiede. Daher ist …

6 comments

  1. Liebe Astrid,

    danke für die Tipps. Einige davon kannte ich natürlich schon andere sind mir ganz neu (Kirschsaft?!).
    Hast du auch ein paar Tipps gegen nachts aufwachen (und wachliegen)?

    LG Laura

    • Hallo liebe Laura,
      Probier das mit dem Kirschsaft doch einfach mal aus, also falls Dir Kirschsaft schmeckt. Denn Kirschsaft hebt en Spiegel des Schlafhormons Melatonin an.
      Gerne schreibe ich einen der nächsten Blogartikel zum nächtlichen Wachliegen und was man dagegen tun kann. Gute Idee. Danke!
      viele Grüße
      Astrid

  2. Schöne Auflistung 🙂

  3. Hm. Hopfen kannte ich bisher nur im Bier….
    Vielleicht sollte ich mal was anderes probieren
    😉

    • Hallo Ernst,
      hihi… hm. Probier das ruhig mal aus. Vielleicht schmeckt es Dir ja sogar.
      Und gib mir Bescheid, wie Deine Erfahrung mit Hopfenblütentee war.
      Ansonsten findest Du hier auch noch andere Einschlafhilfen!
      herzliche Grüße und eine gute Nachtruhe!

      Astrid

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.